Hausmannskost Rinderrouladen mit Rahmsoße

Hervorgehoben unter: Herzhafte Suppen

Ich liebe es, in meiner Küche traditionelle Hausmannskost zuzubereiten, und Rinderrouladen stehen ganz oben auf meiner Liste. Diese zarten, gefüllten Rinderstücke kombiniert mit einer cremigen Rahmsoße sind einfach unwiderstehlich. Wenn ich die Rouladen langsam schmoren lasse, durchdringen herzhafte Aromen das Fleisch und die Sauce wird wunderbar reichhaltig. Dieses Rezept ist nicht nur perfekt für den Sonntagstisch, sondern wärmt auch an kühleren Tagen das Herz und die Seele.

Petra Arnold

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Petra Arnold

Zuletzt aktualisiert am 2026-01-27T07:46:37.836Z

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Bei der Zubereitung meiner Rinderrouladen experimentiere ich gerne mit verschiedenen Füllungen. Mein Geheimnis ist, frische Gewürzgurken und Speck zu verwenden, um den Rouladen einen besonderen Geschmack zu verleihen. Die Rouladen werden dann langsam in einer tiefen Brühe geschmort, die die Aromen intensiviert.

Ich habe festgestellt, dass die Qualität des Fleisches eine große Rolle spielt; ein gutes Stück Rindfleisch sorgt für zarte Rouladen. Außerdem ist es wichtig, die Rouladen beim Anbraten nicht zu überladen, damit sie gleichmäßig braun werden und die Soße eine schöne Konsistenz erhält.

Warum Sie dieses Rezept lieben werden

  • Zarte Rinderrouladen, die im Mund zergehen
  • Cremige und geschmackvolle Rahmsoße
  • Ein traditionelles Gericht, das mit Familie und Freunden geteilt werden kann

Die Kunst des Rollens

Beim Füllen der Rinderrouladen ist die gleichmäßige Verteilung der Zutaten entscheidend. Ich empfehle, die Gewürzgurken und Zwiebelringe gleichmäßig zu verteilen, damit jede Biss ausreichend Geschmack mitbringt. Zudem sollte der Speck nicht zu dick geschnitten werden, da er sonst beim Anbraten nicht vollständig durchgart und die Roulade ungleichmäßig wird.

Beim Einrollen ist es wichtig, die Roulade fest, aber nicht zu fest zu rollen, um ein Herausfallen der Füllung zu vermeiden. Ich nutze gerne Küchengarn, da es stabiler ist als Zahnstochern und beim Schmoren nicht aufweicht.

Die richtige Hitze

Für das Anbraten der Rinderrouladen ist eine hohe Temperatur wichtig. Ich empfehle, das Öl bis zum Rauchpunkt zu erhitzen, was einen schönen, karamelisierten Außenrand ergibt. Achten Sie darauf, die Rouladen nur so lange zu braten, bis sie eine goldbraune Farbe haben, damit sie nicht austrocknen.

Bei der folgenden Garzeit ist es entscheidend, die Hitze zu reduzieren, damit das Fleisch zart wird. Ein leichtes Köcheln sollte dabei generiert werden. Die Rinderbrühe sollte sanft blubbern, ohne dass es zu einem starken Kochen kommt, was die Rouladen hart machen kann.

Die perfekte Soße

Das Mehl für die Soße sollte gut eingerührt werden, um Klumpenbildung zu vermeiden. Ich empfehle, das Mehl zuerst in der Brühe aufzulösen, bevor die Sahne hinzukommt, um eine glatte Konsistenz zu erreichen. Die Verwendung von frisch geschlagener Sahne kann die Soße besonders cremig machen.

Während des Eindickens der Soße ist es wichtig, sie regelmäßig umzurühren, damit sie nicht ansetzt. Wenn die Soße zu dick wird, kann etwas mehr Rinderbrühe hinzugefügt werden. Für ein zusätzliches Aroma können Sie auch eine Prise Essig oder Zitronensaft hinzufügen, um die Aromen der Rinderrouladen zu intensivieren.

Zutaten

Für die Rinderrouladen

  • 600g Rinderrouladen
  • 4 Scheiben Speck
  • 4 Gewürzgurken
  • 1 Zwiebel
  • Senf
  • Salz und Pfeffer
  • Öl zum Anbraten

Für die Rahmsoße

  • 500 ml Rinderbrühe
  • 200 ml Sahne
  • 2 EL Mehl
  • 1 TL Paprika
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Vorbereitung

Zubereitung

Rinderrouladen vorbereiten

Die Rinderrouladen leicht klopfen und auf einer Seite mit Senf bestreichen. Mit Speck, Gewürzgurken und Zwiebelringen belegen. Mit Salz und Pfeffer würzen und fest einrollen. Mit Küchengarn oder Zahnstochern fixieren.

Rouladen anbraten

In einem großen Topf Öl erhitzen und die Rinderrouladen von allen Seiten scharf anbraten, bis sie schön braun sind. Dann herausnehmen und beiseite stellen.

Rahmsoße zubereiten

Im gleichen Topf die Rinderbrühe hinzufügen und aufkochen lassen. Die Rouladen wieder in den Topf geben und die Hitze reduzieren. Für etwa 90 Minuten sanft köcheln lassen.

Soße vollenden

Nach der Garzeit die Rouladen herausnehmen. Das Mehl in die Brühe einrühren, die Sahne hinzufügen und mit Paprika, Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz aufkochen lassen, bis die Soße leicht eindickt.

Servieren

Die Rinderrouladen auf einem Teller anrichten und mit der Rahmsoße übergießen. Dazu passen hervorragend Kartoffeln oder Rotkohl.

Guten Appetit!

Profi-Tipps

  • Für ein intensiveres Geschmackserlebnis können Sie die Rouladen bereits am Vortag zubereiten und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Dadurch entwickeln sich die Aromen noch besser.

Variationen und Anpassungen

Für eine vegetarische Variante können Sie die Rinderrouladen durch große Champignon oder Seitan ersetzen. Die Füllung lässt sich wunderbar anpassen, indem Sie beispielsweise Gemüse wie Paprika oder Spinat und Kräuter hinzufügen. Achten Sie darauf, die Garzeit entsprechend der verwendeten Zutaten anzupassen.

Wenn Sie es ein wenig schärfer mögen, können Sie zur Füllung einen Teelöffel Senfkörner oder frische Chili hinzufügen. Diese kleinen Anpassungen verleihen dem Gericht eine spannende Note, ohne die Grundsubstanz zu verändern.

Lagerung und Aufwärmen

Sollten Rinderrouladen übrig bleiben, lassen sie sich hervorragend im Kühlschrank aufbewahren. Ich empfehle, sie in einem luftdichten Behälter für bis zu drei Tage aufzubewahren. Zum Aufwärmen können Sie sie in einer Pfanne bei geringer Hitze erwärmen und gelegentlich mit etwas Brühe bepinseln, um ein Austrocknen zu vermeiden.

Für eine langfristige Lagerung können die Rinderrouladen auch eingefroren werden. Wickeln Sie die Rouladen gut in Frischhaltefolie ein und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So sind sie bis zu drei Monate haltbar. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lassen und wie gewohnt erhitzen.

Beilagenempfehlungen

Zu Rinderrouladen passen klassische Beilagen wie Kartoffelpüree oder Knödel hervorragend. Die cremige Rahmsoße harmoniert besonders gut mit Beilagen, die die Soße aufnehmen können. Auch Rotkohl verleiht dem Gericht eine schöne Süße und Farbkontrast, die den gesamten Teller lebendig machen.

Für eine leichtere Option sind gedünstetes Gemüse wie Karotten oder grüne Bohnen geeignet. Diese sorgen für eine frische Note und balancieren das Gericht geschmacklich perfekt aus. Probieren Sie auch, frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch als Garnitur zu verwenden, um zusätzliche Frische und Farbe zu bringen.

Fragen zu Rezepten

→ Wie lange kann ich die Rinderrouladen aufbewahren?

Im Kühlschrank sind sie bis zu 3 Tage haltbar oder können eingefroren werden.

→ Kann ich die Rinderrouladen auch vegetarisch zubereiten?

Ja, verwenden Sie statt Rindfleisch Gemüse und Tofu oder Seitan für die Füllung.

→ Wie kann ich die Soße dicker machen?

Fügen Sie einfach mehr Mehl hinzu oder lassen Sie die Soße länger kochen, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.

→ Welche Beilagen passen am besten?

Püree, Spätzle oder Rotkohl sind klassische Beilagen zu Rinderrouladen.

Hausmannskost Rinderrouladen mit Rahmsoße

Ich liebe es, in meiner Küche traditionelle Hausmannskost zuzubereiten, und Rinderrouladen stehen ganz oben auf meiner Liste. Diese zarten, gefüllten Rinderstücke kombiniert mit einer cremigen Rahmsoße sind einfach unwiderstehlich. Wenn ich die Rouladen langsam schmoren lasse, durchdringen herzhafte Aromen das Fleisch und die Sauce wird wunderbar reichhaltig. Dieses Rezept ist nicht nur perfekt für den Sonntagstisch, sondern wärmt auch an kühleren Tagen das Herz und die Seele.

Vorbereitungszeit20
Kochzeit90
Gesamtzeit110

Erstellt von: Petra Arnold

Rezeptart: Herzhafte Suppen

Schwierigkeitsgrad: Einfach

Endmenge: 4 Portionen

Was Sie brauchen

Für die Rinderrouladen

  1. 600g Rinderrouladen
  2. 4 Scheiben Speck
  3. 4 Gewürzgurken
  4. 1 Zwiebel
  5. Senf
  6. Salz und Pfeffer
  7. Öl zum Anbraten

Für die Rahmsoße

  1. 500 ml Rinderbrühe
  2. 200 ml Sahne
  3. 2 EL Mehl
  4. 1 TL Paprika
  5. Salz und Pfeffer nach Geschmack

Anweisungen

Schritt 01

Die Rinderrouladen leicht klopfen und auf einer Seite mit Senf bestreichen. Mit Speck, Gewürzgurken und Zwiebelringen belegen. Mit Salz und Pfeffer würzen und fest einrollen. Mit Küchengarn oder Zahnstochern fixieren.

Schritt 02

In einem großen Topf Öl erhitzen und die Rinderrouladen von allen Seiten scharf anbraten, bis sie schön braun sind. Dann herausnehmen und beiseite stellen.

Schritt 03

Im gleichen Topf die Rinderbrühe hinzufügen und aufkochen lassen. Die Rouladen wieder in den Topf geben und die Hitze reduzieren. Für etwa 90 Minuten sanft köcheln lassen.

Schritt 04

Nach der Garzeit die Rouladen herausnehmen. Das Mehl in die Brühe einrühren, die Sahne hinzufügen und mit Paprika, Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz aufkochen lassen, bis die Soße leicht eindickt.

Schritt 05

Die Rinderrouladen auf einem Teller anrichten und mit der Rahmsoße übergießen. Dazu passen hervorragend Kartoffeln oder Rotkohl.

Zusätzliche Tipps

  1. Für ein intensiveres Geschmackserlebnis können Sie die Rouladen bereits am Vortag zubereiten und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Dadurch entwickeln sich die Aromen noch besser.

Nährwertaufschlüsselung (Pro Portion)

  • Calories: 450 kcal
  • Total Fat: 30g
  • Saturated Fat: 12g
  • Cholesterol: 100mg
  • Sodium: 150mg
  • Total Carbohydrates: 25g
  • Dietary Fiber: 2g
  • Sugars: 5g
  • Protein: 30g